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Pelletheizung – hohe Versorgungssicherheit durch nachwachsenden Rohstoff

Pelletheizung – hohe Versorgungssicherheit durch nachwachsenden Rohstoff

01.03.2023

Pelletheizung – hohe Versorgungssicherheit durch nachwachsenden Rohstoff

Bei der Entscheidung für ein neues Heizungssystem spielt nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern auch der Blick auf die Preisentwicklung des Energieträgers eine wichtige Rolle. Durch die hohen Gas- und Ölpreise und prophezeite Engpässe, sehen die Kunden in einem Pelletofen oder eine Pelletheizung eine attraktive Alternative für ihre Immobilie. Doch auch der Markt für Holzpellets hatte im letzten Jahr mit starken Preisanstiegen zu kämpfen. Aber nach einem Hoch bei der Neuanschaffung von Pelletheizungen durch Fördersätze von bis zu 45 Prozent, bremste die Preisentwicklung der Pellets und die Senkung der Fördersätze die Umstellung von Öl auf Pellets im privaten Bereich.

In Deutschland hergestellte Pellets werden umweltfreundlich hauptsächlich aus Sägespänen hergestellt, nicht aus Bestandsholz, wie in anderen Ländern. Aber durch die in den letzten Jahren gestiegenen Holzpreise, wird weniger Schnittholz z.B. für die Möbelindustrie verarbeitet, wodurch weniger Sägespäne anfallen. Eine Verknappung beim Materialeinsatz führte u.a. zur Verteuerung des Endprodukts, auch wenn die Sägespäne eigentlich nur ein Abfallprodukt sind. Für alle, die eine Pelletheizung besitzen, oder mit der Anschaffung liebäugeln sieht der Trend inzwischen wieder freundlicher aus. Bereits seit dem vierten Quartal 2022 gibt es bei den Pellet-Preisen einen anhaltenden Abwärtstrend. Mitte Februar war für viele Kunden das Signal erreicht, um ihre Vorräte aufzufüllen. Normalerweise nutzen die Kunden den saisonalen Tiefpunkt im Sommer, um nachzukaufen, aber die Zeit in der wir leben ist nicht mehr „normal“. Die Preisentwicklung bei Pellets ist immer im Zusammenhang mit der Entwicklung der anderen Energieträger wie Heizöl, Strom und Gas zu sehen. Sollte sich also eine Trendwende beim Heizöl zu steigenden Preisen verfestigen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch die Pellet-Preise ihren Abwärtstrend aufgeben.

Eine engmaschige Marktbeobachtung, um günstige Preisentwicklungen mitzunehmen, ist also immer von Vorteil. Aber trotz aller Preisvergleiche sollte man die Qualität nicht außen vorlassen. Besonders wichtig sind die guten Verbrennungseigenschaften, die geringe Aschebildung und die Stabilität der Pellets. Vermeiden sie Betriebsstörungen durch Pellets, die bereits beim Einblasen kaputt gehen und einen hohen Staubanteil im Lagersilo zurücklassen. Auch bei Holzpellets gibt es eine europäische Norm, die die Qualität definiert.

 

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